
HAM zu Airbus Finkenwerder im Überblick
Finkenwerder ist eine ehemalige Elbinsel am Südufer des Flusses, früher Fischerdorf, heute Sitz eines der größten Airbus-Standorte Europas mit eigener Start- und Landebahn. Neben dem Werk liegt das Forschungszentrum ZAL, während Ortskern, Kutterhafen und Fähranleger ihren maritimen Charakter behalten.
Zwei Pisten, ein Fluss dazwischen
Hamburg hat zwei Start- und Landebahnen, die Geschäftsreisende gern verwechseln: den Passagierflughafen in Fuhlsbüttel und die Werkspiste von Airbus in Finkenwerder. Auf der Straße liegen etwa 25 bis 30 km dazwischen. Ihr Fahrer nimmt meist die A7 durch den Elbtunnel, verlässt sie in Waltershof und folgt der Finkenwerder Straße entlang des Hafens nach Westen. Außerhalb der Stoßzeiten sind 35 bis 50 Minuten realistisch.
Lufthansa Technik sitzt übrigens am Flughafen in Fuhlsbüttel, nicht in Finkenwerder. Ist Ihr Termin dort, brauchen Sie nur eine kurze Fahrt über das Flughafengelände.
Welches Tor, welches Gebäude?
- Airbus-Haupteingang am Kreetslag – Besucheranmeldung und Ausweisausgabe; Reisepass oder Personalausweis mitbringen.
- Besucherzentrum vor dem Werk – Startpunkt der Werkführungen, mit Blick auf die Piste.
- ZAL am Hein-Saß-Weg – Zentrum für Angewandte Luftfahrtforschung mit mehreren Mietern aus Forschung und Industrie.
- Zulieferer und Dienstleister – einige haben eigene Gebäude in der Nähe; geben Sie die genaue Straßenadresse an, nicht nur „Airbus“.
Das Gelände ist groß, die Tore sind nicht beliebig austauschbar. Übernehmen Sie die Adresse aus Ihrer Einladung samt Tornummer ins Buchungsformular.
Schichtwechsel und Tunnelsperrungen
Die Finkenwerder Straße ist die Hauptzufahrt zur Insel. Rund um die Schichtwechsel wird es vor den Toren voll. Die größere Unbekannte ist der Elbtunnel: Berufsverkehr, Fahrstreifensperrungen oder eine gesperrte Röhre am Wochenende kosten schnell 20 Minuten und mehr. Für einen festen Termin buchen Sie den Transfer mit mindestens 30 Minuten Puffer.
Projektteams und wiederkehrende Fahrten
Teams, die für eine Workshop-Woche einfliegen, reisen oft gemeinsam. Ein Minivan bietet Platz für bis zu sieben Personen, ein Minibus für bis zu zwölf, mit Raum für Laptoptaschen und Muster. Jede Kollegin und jeder Kollege wird am Treffpunkt aus der Bestätigung abgeholt; wo das ist, erklärt die Seite Treffpunkt am HAM. Mehr zu Fahrten mit festen Zeiten finden Sie beim Business-Transfer.
Vor der Landung: Was Ihr Fahrer wissen sollte
- Die genaue Adresse samt Tor aus Ihrer Einladung, oder die Adresse des ZAL, wenn Ihr Termin dort stattfindet.
- Ihre Flugnummer, damit sich die Abholung nach der tatsächlichen Landung richtet und nicht nach dem Flugplan.
- Eine in Deutschland erreichbare Mobilnummer, falls der Fahrer Sie am Treffpunkt kontaktieren muss.
- Die Zahl der Kolleginnen, Kollegen und Koffer, besonders wenn Sie Vorführgeräte, Zeichnungsrollen oder Werkzeugkoffer dabeihaben.
Hat Ihr Gastgeber Sie zu einer bestimmten Uhrzeit an einen bestimmten Empfang bestellt, tragen Sie das in die Buchungsnotizen ein. Ihr Fahrer plant die Strecke durch den Tunnel dann mit dieser Zeit im Blick und setzt Sie genau dort ab, wo die Besucheranmeldung beginnt. So sparen Sie sich Fußwege mit Gepäck über das weitläufige Gelände.

Nach Feierabend: Fähre, Hafen, Hotel
Viele Projektgäste übernachten am Nordufer. Die HADAG-Fährlinie 62 verbindet den Anleger Finkenwerder mit den Landungsbrücken und ist abends ein schöner Rückweg. Für eine Unterkunft nahe Fähre und Hafen lohnt ein Blick auf die Hotels in St. Pauli und Altona. Wer in Finkenwerder bleibt, kann den Kutterhafen und die Deichwege an der Elbe erkunden.
